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Köln: Bebauungsplan 67451/21 – Arbeitstitel Neubau des Diözesanmuseums auf St. Kolumba in Köln-Altstadt/Nord

Der Bebauungsplan für den Neubau des Kölner Diözesanmuseums auf den Ruinen von St. Kolumba wurde auf einer Planung des Architekten Peter Zumthor erarbeitet. Im Jahr 1997 wurde der der Entwurf im Rahmen eines Wettbewerbes prämiert und der Vorhabenbezogene Bebauungsplan wurde im Jahr 2002 zur Satzung beschlossen.

Ziele der Planung

Ziel der Planung war die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzung für den Neubau des Erzbischöflichen Diözesanmuseums. An dem Standort der ehemaligen Innenstadt Kirche St. Kolumba wurde auf den Trümmern eine Kapelle errichtet, die in die Planung zu integrieren war.

Inhalte der Planung

Das Diözesanmuseum sollte auf den Ruinen der im Krieg zerstörten Kirche St. Kolumba gebaut werden. Zur Verehrung der im Bombenhagel unversehrt gebliebenen Marienstatue wurde 1949/1957 eine Kapelle auf Teilen der Kirche errichtet. Das Museum mit seinen Ausstellungsräumen sollte seitlich und oberhalb der Kapelle errichtet werden, ohne in die Bausubstanz der Kapelle einzugreifen. Gleichzeitig sollten die Grabungen im ehemaligen Kirchenchor über Laufstege für Öffentlichkeit erschlossen werden. Die hohen innenstadttypischen Dichten und die anspruchsvolle Architektur erforderten differenzierte Festsetzungen.

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